Viessmann System Profi - was bedeutet das überhaupt?
Wir sind als „System Profi“ von Viessmann zertifiziert. Eine Auszeichnung, die das Ergebnis vieler Jahre harter Arbeit ist. In dem heutigen Blogbeitrag zeigen wir Ihnen, was diese Auszeichnung konkret bedeutet!
Fußbodenheizungen
Klimaanlagen
Wärmepumpen
Photovoltaik
Viessmann System Profi - was bedeutet das überhaupt?
Eine Wärmepumpe sorgt für Wärme, die Photovoltaikanlage produziert Strom und ein Batteriespeicher bewahrt überschüssige Energie für später auf. Besonders interessant wird moderne Haustechnik allerdings dann, wenn diese Komponenten nicht einzeln betrachtet werden, sondern miteinander zusammenspielen.
Genau hier setzt das Konzept des Viessmann System Profis an. Wir freuen uns deshalb sehr, dass wir von der Alternativen Haustechnik GmbH nun offiziell als Viessmann System Profi zertifiziert sind.
Doch was bedeutet diese Zertifizierung eigentlich konkret – und welchen Vorteil bietet sie für Sie als Hauseigentümer / potenziellen Kunden?
Was ist ein Viessmann System Profi?
Gerade bei energetischen Modernisierungen kommen häufig mehrere Komponenten zusammen: Eine Wärmepumpe übernimmt die Wärmeversorgung, eine Photovoltaikanlage erzeugt eigenen Strom, ein Batteriespeicher speichert überschüssige Energie und gegebenenfalls wird zusätzlich eine Wallbox eingebunden.
Die eigentliche Herausforderung besteht darin, diese Komponenten sinnvoll miteinander zu verbinden.
Viessmann bildet mit dem System Profi Programm ausgewählte Fachpartner gezielt für solche ganzheitlichen Energielösungen aus. Dabei geht es um umfassendes Systemwissen – von der Beratung und Planung über Installation und Inbetriebnahme bis hin zur späteren Betreuung.
Für uns bestätigt die Zertifizierung damit einen Ansatz, den wir bereits seit längerer Zeit verfolgen:
Nicht das einzelne Gerät entscheidet darüber, wie gut moderne Haustechnik funktioniert, sondern das Zusammenspiel des gesamten Systems im sog. Ökosystemverbund.

Warum wird das Zusammenspiel der Technik immer wichtiger?
Ein einfaches Beispiel zeigt, warum eine ganzheitliche Planung sinnvoll ist.
Eine Wärmepumpe benötigt Strom. Gleichzeitig kann eine Photovoltaikanlage diesen Strom direkt am eigenen Gebäude erzeugen. Überschüssige Energie lässt sich in einem Batteriespeicher zwischenspeichern und später nutzen.
Kommt zusätzlich eine Wallbox hinzu, können noch weitere Energieverbraucher Teil des Gesamtsystems werden.
Aus mehreren einzelnen Geräten entsteht dadurch ein vernetztes Energiesystem.
Gerade deshalb ist es sinnvoll, bereits bei der Planung einer Wärmepumpe zu berücksichtigen, welche weiteren Komponenten vorhanden sind oder zukünftig ergänzt werden sollen.
Das bedeutet allerdings nicht, dass immer sofort alle Bestandteile installiert werden müssen. Moderne Systeme lassen sich häufig auch schrittweise aufbauen und später erweitern.
Wärmepumpe, Photovoltaik und Speicher sinnvoll verbinden
Eine besonders naheliegende Kombination ist die Verbindung aus Wärmepumpe und Photovoltaikanlage.
Während die Wärmepumpe elektrische Energie benötigt, um Umweltenergie für Heizung und Warmwasser nutzbar zu machen, erzeugt die Photovoltaikanlage Strom direkt auf dem eigenen Dach.
Ein Batteriespeicher kann zusätzlich dabei helfen, Stromerzeugung und Verbrauch zeitlich besser miteinander zu verbinden.
Entscheidend ist dabei jedoch nicht, möglichst viele technische Komponenten zu installieren. Viel wichtiger ist die Frage, welche Lösung tatsächlich zum jeweiligen Gebäude passt.
Wie hoch ist der Wärmebedarf? Welche Heizflächen sind vorhanden? Wie viel Strom wird verbraucht? Gibt es bereits eine Photovoltaikanlage? Und welche Erweiterungen sind möglicherweise für die kommenden Jahre geplant?
Erst aus diesen Faktoren ergibt sich ein sinnvolles Gesamtkonzept.
Welche Rolle spielt das Energiemanagement?
Je mehr Komponenten miteinander verbunden werden, desto wichtiger wird auch deren Steuerung.
Ein modernes Energiemanagement kann dabei helfen, Stromerzeugung, Speicherung und Verbrauch aufeinander abzustimmen und die Energieflüsse im Gebäude transparent darzustellen.
Bei einem Viessmann System können beispielsweise Wärmepumpe, Photovoltaikanlage, Stromspeicher und weitere Verbraucher Teil eines solchen Ökosystemverbunds sein.
Wer genauer wissen möchte, wie ein solcher Ökosystemverbund aus Wärmepumpe, Photovoltaik, Speicher und weiteren Komponenten funktioniert, findet dazu auf unserer Internetseite weitere Informationen.

ViCare als zentrale Schnittstelle
Auch ViCare spielt innerhalb eines vernetzten Viessmann Systems eine wichtige Rolle.
Über die ViCare App lassen sich – abhängig von der jeweiligen Anlage – unter anderem Betriebszustände, Temperaturen und Energieverbräuche einsehen und verschiedene Einstellungen vornehmen.
In Verbindung mit einem modernen Energiemanagement entsteht so eine zentrale Schnittstelle für verschiedene Komponenten der Haustechnik.
Weitere Informationen zum ViCare Energiemanagementsystem und zur intelligenten Steuerung moderner Haustechnik haben wir ebenfalls auf unserer Internetseite zusammengefasst.
Was bedeutet die Zertifizierung konkret für unsere Kunden?
Für unsere Kunden bedeutet die System-Profi-Zertifizierung vor allem eine ganzheitlichere Betrachtung ihres Projekts.
Bei der Planung wird nicht ausschließlich gefragt, welche Wärmepumpe zum Gebäude passt. Ebenso relevant ist, welche weiteren Komponenten bereits vorhanden sind oder später ergänzt werden könnten.
Vielleicht existiert bereits eine Photovoltaikanlage. Vielleicht soll ein Batteriespeicher hinzukommen oder langfristig eine Wallbox installiert werden.
Solche Überlegungen können bereits frühzeitig in die Planung einbezogen werden.
Genau darin liegt für uns der eigentliche Vorteil einer Systemlösung: Die Technik wird nicht isoliert betrachtet, sondern als Bestandteil eines Gesamtkonzepts.
Besonders interessant bei Bestandsgebäuden
Gerade bei bestehenden Ein- und Mehrfamilienhäusern kann dieser Ansatz besonders sinnvoll sein.
Hier treffen häufig ältere Heizsysteme, unterschiedliche Heizflächen und bereits vorhandene technische Komponenten aufeinander.
Soll beispielsweise eine alte Heizungsanlage durch eine Wärmepumpe ersetzt werden, sollten unter anderem Wärmebedarf, Vorlauftemperaturen und vorhandene Heizflächen gemeinsam betrachtet werden.
In einigen Gebäuden kann zusätzlich die nachträgliche Installation einer Fußbodenheizung interessant sein. Kombiniert mit einer Wärmepumpe und gegebenenfalls einer Photovoltaikanlage entsteht daraus ein umfassenderes Konzept für die energetische Modernisierung.
Fazit: Moderne Haustechnik als Gesamtsystem denken
Wärmepumpe, Photovoltaikanlage und Batteriespeicher können jeweils für sich eine sinnvolle Lösung darstellen.
Das eigentliche Potenzial moderner Energietechnik zeigt sich jedoch häufig dann, wenn die einzelnen Komponenten sinnvoll aufeinander abgestimmt werden.
Genau dafür steht die Zertifizierung als Viessmann System Profi.
Für uns bei Alternative Haustechnik bedeutet sie deshalb vor allem eines: moderne Haustechnik nicht als Ansammlung einzelner Geräte zu verstehen, sondern als Gesamtsystem, das zum Gebäude und zu seinen Bewohnern passen muss.
Sie planen eine neue Wärmepumpe, möchten Ihre Photovoltaikanlage mit einem Speicher verbinden oder interessieren sich für ein vollständiges Energiesystem?
Sprechen Sie uns gerne an. Gemeinsam prüfen wir, welche Lösung für Ihre Immobilie sinnvoll ist.